Theaterprojekte von Wunderbundt
Eine logische Konsequenz aus ihrem ersten Chansonprogramm "Überall ist Wunderland" von 1987 ist für die Wunderbuntden die Beschäftigung mit theatralen Stoffen. Bei dem Klassiker "Was heißt hier Liebe?" (Grips-Theater Berlin) konnte die Band am Freiberger Stadttheater erste Erfolge verzeichnen.
Ob Märchen- oder Opernstoffe, ob Profi- oder Laiendarsteller, mal witzig, dann tragisch - immer neue Projekte werden umgesetzt:
"Die kleinen Leute von Swabedoo" (Musical von Isolde Lommatzsch) und "Das Märchen vom verlorenen Schlaf" (Text: Olaf Stelmecke, Musik: Isolde Lommatzsch) wurden von Schülern des Geschwister-Scholl-Gymnasiums Freiberg aufgeführt, die Band lieferte die Begleitungen.
Das Rockdrama "Charon" (Text: Olaf Stelmecke, Musik: Isolde Lommatzsch) wurde mit Profi- und Laienschauspielern in der Regie von Martin Nimz auf die Bühne gebracht, die Rockband war regelrechter Bestandteil der Inszenierung. Mit dem Theater Variabel Olbernhau entstand eine rockige Version vom "Freischütz" auf der Grundlage von Webers Oper.
Eine weitere Bühnenmusik wurde für den Jugendclub des Freiberger Theaters zu dem Stück "Emil und die Detektive"
(Text: Gerti Schareck, Musik / Liedtexte: Isolde Lommatzsch) produziert; für das Schauspielensemble nahmen Isolde und Jens Lommatzsch im Frühjahr 2009 den Soundtrack für "Odysseus" auf (Text: Manuel Schöbel).
"Franziskus - ein Rockpoem" (Text: Isolde Lommatzsch) verbindet szenisches Spiel mit der Musik von Rio Reiser zu einem eindrucksvollen Lebensbild des Heiligen Franz von Assisi. Im Stück kommen ein Schauspieler und die Rockband live zum Einsatz, ein Hörbuch entsteht.
Die Vielfalt der Projekte ist sehr groß, dennoch haben alle eines gemeinsam:
Die Liebe zum Theater und die Botschaft nach der Suche, nach dem Weges und nach der Veränderung.